Wiederkehrende Strassenbeiträge

Kommunale Beitragsermittlung  KAG Hessen § 11a neu von 2012

Viele Städte und Gemeinden erheben von den Anliegern einmalige oder wiederkehrende Beiträge zur solidarischen Finanzierung von Straßenbaulasten.
Dabei können einmalige Beiträge zu hohen Beitragsforderungen gegenüber Einzelnen führen, während bei wiederkehrenden Beiträgen die Kosten auf viele Schultern und über einen längeren Abrechnungszeitraum verteilt werden und somit die Solidargemeinschaft die beitragspflichtigen Kosten trägt.
Beide Abrechnungsarten haben Vor- und Nachteile, sodass eine Entscheidung für die geeignete Beitrags ermittlung von vielen Kriterien abhängig ist.
Durch die langjährigen Erfahrungen sowie den engen Kontakt zu zahlreichen Kommunen und Verwaltungen bieten wir Ihnen kompetente Unterstützung, aktuellste Informationen und umfangreiche Beratung zu allen Fragen rund um das Thema Gebühren!

Öffentlichkeitsarbeit und technische Projektumsetzung aus einer Hand !

Erstellung von Informationsflyern

Informationsveranstaltungenwkb-bild2

Projektpräsentation und Beratung in Bürgersprechstunden

Ermitteln der Abrechnungsgebiete
laut Satzung (Regeln des KAG) der Kommune

Ermittlung der Geschossflächenzahl oder des Vollgeschossmaßstabs in Gebieten ohne Bebauungsplan

Festlegen der Straßenzustandsklassen, Ermittlung von Straßenflächen

Ermittlung des Beitragssatzes im Verhältnis Bürger/Kommune

Bestimmung des Abrechnungszeitraums durch Ihren Rechtsberater

Bereitstellung eines Softwaretools für eigene Bearbeitungschlagloch229_v-contentgross

Schulung der Mitarbeiter

Beitragsveranlagung inkl. Bescheide

 

Vorteile der Einführung wiederkehrende Strassenbeiträge

Wiederkehrende Strassenbeiträge tragen dem Umstand Rechnung, dass die Grundstückseigentümer der Kommune von einem insgesamt funktionierenden und gut ausgebauten Straßensystem in gleicher Weise profitieren. Im Gegensatz zum einmaligen Beitrag, der zu hohen Beitragsforderungen gegenüber Einzelnen führen kann,  liegt der Vorteil des wiederkehrenden Strassenbeitrages  auf der Hand:

Die Kosten werden auf mehrere Schultern verteilt – die Höhe des Beitrages für den Einzelnen ist geringer. Ein weiterer Vorteil der wiederkehrenden Strassenbeiträge ist außerdem ein längerer  Abrechnungszeitraum.

Kein Sanierungsstau

Fazit: Straßenbaulasten werden nicht einmalig von den Eigentümern an einer Straße, sondern solidarisch innerhalb der  Abrechnungseinheit verteilt. Die finanzielle Belastung des Einzelnen wird  erträglicher und so kann eine andernfalls oft  notwendige Kreditauf-nahme vermieden werden. Es entsteht durch den wiederkehrenden Strassenbeitrag mehr Solidarität  und  Generationsgerechtigkeit.